Wetterstation

Wie alles begann:
Der Lehrplan gibt den 7. Klassen das Thema "Wetter" im PCB-und GSE- Unterricht vor. Die damalige Klasse 7b zeigte besonderes Interesse an diesem Thema. So haben wir die verschiedenen Wettergrößen wochenlang von Hand gemessen mit zum Teil selbst gebauten Messgeräten und in eine Tabelle eingetragen. Das hat allen Spaß gemacht und es wuchs der Wunsch nach einer richtigen fest installierten Wetterstation auf dem Schulgelände. (Bild 1)
Im Fernsehen sahen wir damals, dass es bereits private Wetterstationen in Zusammenarbeit mit dem Wettermoderator Jörg Kachelmann und seiner Firma meteomedia gab. Wir nahmen Kontakt auf und bekamen Informationen. Da der Anschaffungspreis einer solchen Profi-Station unsere Vorstellungen weit übertraf, wandten wir uns an Herrn Bürgermeister Bradl. Es kam zu einem Gespräch zwischen dem Bürgermeister und unserer Klasse. Zu unserer Begeisterung genehmigte der Bürgermeister den Bau einer vollautomatisch arbeitenden Station. Als sie dann installiert wurde, waren wir tatkräftig dabei und haben mit Spaten einen Kabelgraben vom Schulhaus bis zur Station gezogen. (Bild 2)
Nach zwei Tagen war alles fertig und seit Ende April 1999 gehören wir zum meteomedia- Messnetz und erscheinen in verschiedenen Wettersendungen der ARD sowie im Videotext und im Internet. Unsere Station erfüllt die internationalen Richtlinien, die für die Wetter-messung vorgeschrieben sind. Dadurch können unsere Daten für die Wetter-vorhersage verwendet werden. Manuelle Werte wären zu ungenau.
Von der Firma meteomedia werden unsere Messwerte automatisch via modem abgerufen. Im Wetterstudio Süd Bad Dürrheim werden sie ausgewertet und archiviert und dienen der Grundlage der Wetterberichts sowie der Wetter-vorhersage. In der Schule können wir die Daten an einem mit der Station verbundenen PC abrufen und so in unserem Klassenzimmer ablesen und vergleichen. Die zwei von Anfang an mit der Station sehr verbundenen Schüler Stefan Hengelein und Michael Plank haben über vier Jahre hinweg die Daten verwaltet, den reibungslosen Betrieb gewährleistet und dafür viel Freizeit geopfert. Auch nach ihrem Ausscheiden aus der Schule sind sie "wenn´s brennt" für uns da. (Bild 3 )

Umrüstung der Wettermessgeräte
Im Sommer 2005 hat der Blitzeinschlag an unserem Datenlogger großen Schaden angerichtet und die Aufzeichnungen weitgehend lahm gelegt. Da ohnehin die Messgeräte - um für die Wetterberichte tauglich zu sein- modernisiert werden mussten, wurden im September 2005 einzelne Stationselemente ganz ausgetauscht, der Datenlogger umgerüstet und eine neue Software zur Visualisierung der Daten im Schulhaus installiert. Thomas Brunner, Manuel Eckersberger, Stefan Inzenhofer, David Ebert (alle M10) haben sich in die Technik und die EDV eingearbeitet und betreuen nun die neuen Geräte sowie die reibungslose Datenübertragung. (Bild 4)

Täglich erhalten wir mittlerweile von der Firma meteomedia per e-mail eine 3-Tages- Wettervorhersage, die wir im Schulhaus aushängen. (Bild 5)

Was wird gemessen:
Die Temperatur am Boden und in 2m Höhe die Sonnenscheindauer die Regenmenge die Luftfeuchtigkeit die Windstärke die Windrichtung
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